Der Grundriss
Über die Seite Grundriss stehen Ihnen verschiedene Optionen Das Wort Option (v. lat.: optio = freier Wille) bezeichnet in der Informatik eine Auswahlmöglichkeit. In unserem Fall handelt es sich dabei immer um die runden Auswahlfelder. zur Anpassung der Ansicht des Grundrisses zur Verfügung. Über diese Einstellungen können Sie festlegen, welche grafischen Elemente im Grundrissfenster angezeigt werden sollen. Alle Einstellungen müssen je Benutzer & je Server Als Server wird ein zentraler Rechner in einer Netzwerkstruktur bezeichnet, bei der die Ressourcen von diesem zentralen Rechner angeboten werden, auf die von den Arbeitsstationen (Clients) aus zugegriffen werden kann. einmal vorgenommen werden. Die Daten werden zentral gespeichert, daher ist der Zugriff immer auf einen Benutzer beschränkt.
Von CARAT empfohlene Einstellungen für die Optionen Grundriss:
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Darstellung wechseln auf Anschlag
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Typ der Maßlinienenden anpassen
Siehe auch: Screenshot
Im oberen Bereich Bemaßung - Vorbelegung für neue Planungen haben Sie die Möglichkeit, grundsätzlich festzulegen, ob neben der Vermaßung der einzelnen Raumelemente und Artikel zusätzlich Ergänzungsmaße angezeigt werden sollen oder, ob überlappende Maßketten als Kettenmaße angezeigt werden sollen.
Die Option Kettenmaße ist immer dann sinnvoll, wenn sehr viele Objekte an einer Wand vermaßt werden sollen, die sich dazu auch noch teilweise überlagern. Zunächst versucht CARAT jedes Maß eines Objekts außerhalb der Wand so abzutragen, dass sich keine Maßlinien überschneiden. Bei vielen Artikeln kann dies aber in ungünstigen Fällen zu sehr vielen Ebenen von Maßketten führen, bei denen dann das einzelne Maß nicht immer eindeutig zugeordnet werden kann.
Für diesen Fall können durch die Kettenmaße die sich überlappenden Maßlinien zu einer Maßebene zusammengefasst werden. Im nachfolgenden Beispiel soll eine Unterschrankzeile mit darüber montierten Regalböden vermaßt werden. Die Regalböden sind immer einen Meter breit und überlappen sich jeweils zur Hälfte. Die vier Regalböden werden deshalb automatisch von CARAT mit zwei getrennten Maßebenen vermaßt.
Sobald Sie die Kettenmaße aktivieren, werden die vier Maße der zwei Maßebenen für die Regalböden zusammengefasst. So dass nun alle 50 cm die Messpunkte der Regalböden als Maß abgetragen werden. Dadurch erhalten Sie eine deutlich kompaktere Anordnung der Maße.
Sofern keine anderen Einstellungen vorgenommen wurden, vermasst CARAT zunächst nur alle Raumelemente, wie beispielsweise Wände, Türen, Fenster und die meisten Korpusartikel. Am Beispiel eines Grundriss können Sie diese Art der Vermaßung erkennen. In den Maßketten für die Korpusartikel und dem Fenster fehlen jedoch noch einige Restmaße zu den Wandecken.
Wenn die Ergänzungsmaße aktiviert werden, werden für jede Maßkette auch die fehlenden Maße ergänzt. Anhand der nachfolgenden Abbildung können Sie erkennen, dass die Maßkette für die Korpusartikel um das Restmaß zur linken Wandecke ergänzt wurde. Bei der Maßkette für das Fenster wurden die beiden seitlichen Maße ergänzt.
Über die Ansichtsoptionen Raummaße anzeigen und Artikelmaße anzeigen können Sie festlegen, welche Maße in der ausgewählten Ansicht angezeigt werden sollen. Alle Raumelemente und Korpusartikel, die eigene Maßlinien erzeugen, werden dann entsprechend ihrer Position in der Ansicht vermaßt. Falls gewünscht, können Sie über die zuvor beschriebene Option Ergänzungsmaße noch die fehlenden Maße für die angezeigten Maßebenen zusätzlich anzeigen lassen.
Nummerierung anzeigen
Mit dieser Option können Sie festlegen, ob für die einzelnen Korpusartikel zusätzlich deren eigene Positionsnummer aus der Stückliste angezeigt werden soll. Gerade, wenn Sie mit einer Fensteraufteilung arbeiten, bei der mehrere Grafikfenster sowie die Stückliste geöffnet sind, kann die Positionsnummer in der jeweiligen Ansicht die Identifikation des jeweiligen Artikels erleichtern. Siehe auch: Die benutzerdefinierten Ansichten
- Die nachfolgende Abbildung zeigt als Beispiel die Grundrissansicht, in der die Nummerierung aktiviert wurde. Bei allen Korpusartikeln, die auf dem Boden platziert werden, wird die Positionsnummer vor dem Artikel angezeigt. Bei Korpusartikeln, die an der Wand hängen, wird die Positionsnummer in der Mitte des Artikels angezeigt.
Nummerierung Hintergrund transparent
Ist diese Option deaktiviert, wird der Bereich hinter der Nummerierung freigestellt. Dadurch überschneidet sich die Nummerierung nicht mit anderen grafischen Elementen, wie beispielsweise anderen Artikeln oder Installationssymbolen. Dadurch wird die Lesbarkeit gerade für komplexe Zeichnungen deutlich erhöht. Bei Bedarf kann der Hintergrund aber auch transparent eingestellt werden.
Nummerierung mit Rahmen
Damit Sie die Nummerierung der Artikel besser von anderen Zahlen in der Zeichnung unterscheiden können, wird ein Rahmen um die Nummerierung gezeichnet. Sofern Sie keinen Rahmen um die Nummerierung benötigen, können Sie den Rahmen deaktivieren.
Mit der Option Freie Maße anzeigen können Sie für die gewählte Ansicht festlegen, ob auch die Maße, die Sie durch die Funktion Messen manuell erzeugt haben, abgebildet werden sollen. Siehe auch: Abstand messen
- Die nachfolgende Abbildung zeigt als Beispiel die Grundrissansicht. Durch die aktivierte Option Freie Maße anzeigen werden die für die Abschrägung sowie für den Abstand der Arbeitsplatte zur Raumecke manuell erzeugten Maße angezeigt.
Über die Option Dekoartikel anzeigen können Sie festlegen, ob in der gewählten Ansicht auch alle eingeplanten Dekorationsartikel aus dem Neutral Katalog angezeigt werden.
- Die nachfolgende Abbildung zeigt als Beispiel die Grundrissansicht, in der die Anzeige von Dekoartikeln aktiviert wurde.
Mit aktivierter Option Referenzpunkt anzeigen wird eine Markierung an der linken hinteren Ecke eines markierten Korpusartikels angezeigt. Der Referenzpunkt ist ein fester Bezugspunkt, der zur Positionierung des Artikels im Raum dient.
- In der nachfolgenden Abbildung können Sie die Markierung des Referenzpunkts als Kreis an der linken hinteren Ecke des Unterschranks erkennen. In der Infoleiste können Sie über die ersten beiden Positionsmaße die absolute Position im Raum anhand der Werte aus der rechten Spalte der Tabelle ablesen. Diese Werte beziehen sich auf den 0-Punkt des Raums, der sich immer links unten im Grundriss befindet. In diesem Beispiel befindet sich der 0-Punkt des Raums exakt in der linken untere Wandecke. Der Referenzpunkt des Unterschranks befindet sich demnach 0 mm von der unteren Wand und 500 mm von der linken Wand entfernt.
Installationssymbole
Über die Option Installationssymbole haben Sie die Möglichkeit, sofern Sie für den Grundriss oder eine Wand einen Installationsplan erstellt haben, diese Symbole auch in der ausgewählten Ansicht anzeigen zu lassen.
- Die nachfolgende Abbildung zeigt als Beispiel die Frontansicht, in der die Anzeige der Installationssymbole aktiviert wurde. Dadurch können auch hier die zuvor über den Installationsplan eingeplanten Installationssymbole angezeigt werden.
Installationssymbole Hintergrund transparent
Wie an der obigen Darstellung zu erkennen ist, wird als Standard der Hintergrund der Installationssymbole freigestellt, damit die Installationssymbole immer gut zu erkennen sind. Bei Bedarf können Sie den Hintergrund der Installationssymbole auch auf transparent stellen, wodurch jedoch andere Objekte durchscheinen.
Über die Option Korpusfront anzeigen haben Sie die Möglichkeit, ein grafisches Element einzublenden, über welches die Position von Frontelementen im Grundriss besser erkennbar ist.
- Die nachfolgende Abbildung soll dies verdeutlichen. Die Front wird hier mit einer grauen Linie, die ungefähr der Stärke einer durchschnittlichen Front entspricht, angedeutet. Anhand der Frontanzeige kann die Ausrichtung eines Korpusartikels schneller erkannt werden.
Über das Auswahlfeld Stehen für eine Funktion mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, werden diese häufig in einer Liste aufgeführt. Klicken Sie einfach auf das schwarze Dreieck am rechten Rand, um die gewünschte Möglichkeit auszuwählen. für die Darstellung der Türöffnung können Sie festlegen, wie der Anschlag der Türen in den Grundrissansichten angezeigt werden soll. Dazu stehen Ihnen die Optionen Darstellung Griff und Darstellung Anschlag zur Verfügung.
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Darstellung Griff |
Darstellung Anschlag |
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Über die Option Arbeitsplatten-Kantenstatus anzeigen können Sie bei Bedarf den Status der einzelnen Arbeitsplattenkanten anzeigen lassen. Dadurch wird die übliche rote Konturlinie, mit der die einzelnen Arbeitsplatten dargestellt werden, mit zusätzlichen grafischen Elementen ergänzt.
- In der nachfolgenden Abbildung können Sie die drei Elemente des Arbeitsplatten-Kantenstatus erkennen. Mit einem grauen Strich (1) werden Frontkanten gekennzeichnet. Mit einer gestrichelten Linie (2) werden Rückführungen, seitliche Kanten die normalerweise einen Anleimer erhalten, gekennzeichnet. Mit zwei kurzen Doppelstrichen, die quer zu einer Arbeitsplattenkante verlaufen (3), werden Stoßfugen gekennzeichnet.
Über die Option Druckbereich anzeigen können Sie für den Grundriss sowie die Wandansichten einen roten gestrichelten Rahmen einschalten. Alles, was innerhalb des gestrichelten roten Rahmens dargestellt wird, wird später auch für den Ausdruck verwendet. Siehe auch: Anzeige-/Druckbereich setzen
Mit der Option Dachfenster in allen Arbeitsbereichen Da sich bei einer Planung die Bereiche im Grundriss häufig überschneiden (z.B. Sockel, Arbeitsplatte, Korpus etc.) wurden diese Artikelgruppen in Arbeitsbereiche eingeteilt. anzeigen können Sie festlegen, ob Dachfenster, die in einer Dachschräge eingeplant wurden, in allen Grundrissansichten und Arbeitsbereichen zu sehen sind oder, um eine bessere Übersicht zu erhalten, ausgeblendet werden sollen.
Mit den Optionen Fenster-Öffnungslinien anzeigen und Tür-Öffnungslinien anzeigen können Sie angeben, ob im Grundriss der Öffnungsbereich von ein- oder mehrflügeligen Fenstern sowie Türen eingeblendet werden soll. Dies kann hilfreich sein, um den Bereich zum Öffnen eines Fensters oder einer Tür besser abschätzen zu können und so Kollisionen mit anderen Artikeln zu vermeiden.
- In der nachfolgenden Abbildung können Sie zum Beispiel die Öffnungslinien einer Tür und eines zweiflügeligen Fensters erkennen.

























